Gesundheitschutz von Mitarbeiter*innen des Kreishauses

Anfrage zur Kreistagssitzung am 11.11.2016

Seit 2012 sind überhöhte Stickstoffdioxid-Konzentrationen mit einem Jahresmittelwert von über 60 µg/m³ Luft an der Mess-Stelle in 4 m Höhe direkt vor dem Kreisgebäude Schiede 43 zu verzeichnen. Sitckoxid ist ein giftiges Gas, welches zu dauerhaften Gesundheitsschäden bei so hohen Konzentrationen wie den gemessenen verursacht.

Der Grenzwert liegt bei 40 µg/m³ Luft. Diese Belastungen gingen durch die Presse und sind seit dieser Zeit der Behördenleitung bekannt? Ich frage deshalb den Kreisausschuss.

1.    Was hat die Behördenleitung unternommen, um die Mitarbeiter der Kreisverwaltung vor den gesundheitsschädlichen Konzentrationen zu schützen? Wurden Büroräume auf Stickstoffdioxid überprüft? Gab es Umsetzungen oder Schließungen hochbelasteter Büroräume? Gibt es ein Rotationsverfahren um MitarbeiterInnen nicht dauerhaft diesen hohen Konzentrationen an Stickstoffdioxid auszusetzen?

2.    Welche Maßnahmen unternimmt der Kreisausschuss um schädliche Immissionen von Mitarbeitern fernzuhalten? Wie zum Beispiel Aufforderungen nur noch über den weniger belasteten Innenhof zu lüften, Einbau von Lüftungsystemen,  Erlassen von Fahrverboten für Diesel-Kraftfahrzeugen als Hauptverursacher zum Schutz der MitarbeiterInnen und AnwohnerInnen, wie jüngst vom Verwaltungsgericht Düsseldorf gefordert?

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel